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  • Manuela

ATMUNG

Aktualisiert: 21. Dez 2018

Der Atem spielt eine entscheidende Rolle im Leben jedes Menschen, jedoch ist das den meisten nicht bewusst, da der Atemimpuls automatisch funktioniert. Würde ein Mensch vergessen zu atmen, würde er sterben.

Daher ist ein wichtiger Bestandteil der Yogaphilosophie, natürlich auch im therapeutischen Yoga, die Atmung, einerseits in Verbindung mit den Asanas und andererseits bewusstes Atmen zum Beispiel bei Meditation.




Es gibt viele verschiedene Pranayamatechniken, hier nenne ich als Beispiel

6 der wichtigsten yogischen Atemübungen:


Bauchatmung – die grundlegendste Art zu atmen, Babys atmen automatisch so

Ujjayi-Atmung – wärmende Atmung, Bündelung der Konzentration - durch die Verengung der Luftröhre entsteht ein sanftes Rauschen in der Kehle

Wechselatmung – wirkt stark harmonisierend, rechte und linke Körperseite wird energetisch in Harmonie gebracht – es wird im Wechsel, durch abwechselndes Zuhalten der Nasenlöcher, durch ein

Nasenloch eingeatmet und durch das andere ausgeatmet

Bhastrika, der Blasebalg - wirkt stark aktivierend – die Bauchdecke wird bei Ein- und Ausatmung schnell und im gleichmäßigen Rhythmus bewegt

Bhramari, das Bienensummen – wirkt beruhigend - bei der Ausatmung summen wie eine Biene

Sitali – wirkt kühlend – dabei rollt man die beiden Zungenseiten nach oben


Anhand dieser Bespiele kann man erkennen, dass verschiede Atemtechniken unterschiedliche Wirkungen auf den menschlichen Körper haben. In Zusammenhang mit der Yogapraxis übt man den Atemfluss zu steuern und ihn bewusst ein zu setzten. Pranayama wird als Ausdehnung der Atmung übersetzen, die Zusammenführung von Körper und Geist durch Atemübungen. Es fließt Lebensenergie (Prana) in unseren Körper, jede Faser und Zelle nimmt diese positive Energie dankbar auf. Das Ziel ist durch Atmung körperliche Blockaden zu lösen und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Der Atem führt die Körperübung und der Geist ist gleichzeitig auf den Atem konzentriert. Somit ist man auf das Hier und Jetzt fokussiert und spürt in sich hinein. Jede Übung wird mit Hilfe der Atmung ganz bewusst ausgeführt, Körper, Geist und Atem sind mit einander verbunden.


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